Vermittlungshilfe Pony

 

Braves Pony als bedingt reitbarer Beisteller
55767 Hattgenstein

Im Umgang ganz brave Ponystute , 17 Jahre, ca. 1,40 m groß. War immer ein ganz tolles Gesellschaftspony, das auch mal eine Stunde alleine blieb.
Ich suche für sie einen passenderen Platz, da meine Pferde im Offenstall und ganzjährig auf der Koppel stehen. Das verträgt sie leider nicht aufgrund einer überstandenen Hufrehe. Dieser Sommer war allerdings kein Problem wegen des "Heus am Stiel".
Auf den angefertigten Röntgenbildern war auch ein leichter Hufrollenbefund zu sehen. Das hindert sie aber nicht an gelegentlichen gemütlichen Ausritten, auch mal mit Trab oder Galopp. Gerne kann meine Pferdepraxis dazu Auskunft geben.

 

Überlasten sollte man sie aber nicht und von Bahnarbeit würde ich wohl auch eher abraten.
Sie war bei mir überwiegend Gesellschaftspony und wurde gelegentlich ein bisschen ins Gelände geritten.

Auf Wunsch kann ihre gesamte Ausrüstung mit erworben werden. U.a. Westernsattel und Trense, Decken usw.
Ich würde mir für sie eine Tüddel- und Bezugsperson wünschen. Ich kann das leider nicht 100 % leisten, da ich hier derzeit noch zwei Pferde stehen habe (eines alt und eines krank) und diese zum größten Teil alleine versorge.

 

Es ist kein Notverkauf!

 

mobil: 01752928343

 

 

 

Damwild

 

[die "herde steht mom in 55608 griebelschied - im text berichtigt
kontakt: tilgner@gmx.org]

Eine Damwildherde möchte nach entsetzlichen Erlebnissen weiterleben - sehr sehr eilig -

20 wurden bisher erschossen - es drohen auch weitere Tötungen

 

Gesucht werden Personen, Vereine, Institutionen, die die Möglichkeit haben - einzelnen Tieren 20 wurden bisher erschossen - es drohen auch weitere Tötungen
oder der gesamten Restherde eine artgerechte, lebenslange sichere Unterbringung zu ermöglichen.
Die bisher am Leben gebliebene "Restherde" befindet sich momentan in 55608 Griebelschied

 

verantwortlicher Kontakt :
Hilmar Tilgner
E-Mail: tilgner@gmx.org

 

 

Hier die Geschichte der Herde:

"Im Februar/März 2017 wurden wir auf die massiv tierschutzwidrige Situation einer Damwildherde aufmerksam.

Wesentliche Mängel damals:

Es lagen erhebliche, schwerwiegende und lang anhaltende Mängel vor. Viele Damwildkälber waren im Winter verendet.

Erkennbar waren bei fast allen Damtieren starke Mangelernährung, auch an den verendeten Kälbern, Verwurmungen, starke Hautentzündungen, Fütterung von stark verschimmeltem, weit überjährigem Heu, das natürlich von den Tieren nicht angenommen wurde; keine andere Zufütterung; die Fläche war extrem überweidet; keine Deckung. Witterungsschutz war auf der hochgelegenen, windexponierten Fläche, über die ein eisiger Wind fegte, nicht einmal ansatzweise vorhanden.

Die Tiere standen schutzlos auf einer nackten, völlig abgefressenen Wiese im eisigen Wind. Während der Setzphase fehlte der arttypisch erforderliche ausreichende Sichtschutz für die neugeborenen Kälber (z. B. hohe Gräser oder Büsche).

Die Besitzerin schaffte es weder, die Herde zu vermitteln noch die Haltungsbedingungen wesentlich zu verbessern.

Daraufhin erließ das zuständige Veterinäramt an die Tierhalterin die Auflage, wenn die Vermittlung nicht gelinge, die ganze Herde (mit damals 41 Tieren) "durch das Erlegen der Tiere zur Fleischgewinnung" bis zum 31.12.2017 zu töten (d. h. komplett zu keulen). Diese Aufforderung war zwangsgeldbewehrt mit einer hohen vierstelligen Summe.

Wir erfuhren erst am 19.12. davon, als diese Aktion schon im Gange war und 20 Damtiere bereits abgeschossen waren.

Durch schenkungsweise Übernahme der Herde konnte ich die Abschüsse stoppen.

In einer solchen Situation (20 Abschüsse binnen 4-5 Wochen) wird eine Damwildherde auf dem völlig freien Gelände (ohne jegliche Deckung) so panisch, daß bei jeder Annäherung hochgradig hektische angstbelastete Fluchtbewegungen quer über das Gelände erfolgten.

Wir sorgten für Ruhe. Es gab ab sofort reichlich hochwertiges, duftendes Heu ad libitum, dazu Hafer, Gerste und die sehr gerne genommenen Futterrüben in fachgerechten Dosierungen. Mehrfache Entwurmungen hatten Erfolge.

Witterungsschutz wurde auf das Gelände gebracht, dicke Strohmatratzen angelegt.

Dabei kam es darauf an, daß die Damtiere mit der Zeit das panikartige, von nackter Angst gesteuerte Fluchtverhalten ablegten, das maßgeblich durch die oben geschilderten, nicht rechtskonformen Tötungsaktionen entstanden war.

Ziel meiner Intervention war es, die - leider bereits begonnene - Keulung der Herde (mit 41 Tieren) abzubrechen, den nach der Teilkeulung verbliebenen 21 Tieren das Leben zu retten sowie eine tierschutzgerechte Abgabe der Tiere zu ermöglichen.

Zuvor waren leider 20 Tiere durch die Keulung schon zu Tode gekommen.

Es geht mir darum, die Damtiere pfleglich in gute Hände abzugeben. Denn das Gehege ist für eine längere Damwildhaltung nicht geeignet (keinerlei natürliche Deckung, reines Wiesengelände).

Die Herde oder einzelne Tiergruppen aus der Herde müssen jetzt schnellstens vermittelt werden. Die Tiere müssen dabei fachgerecht transportiert werden.

Denn sonst droht das Veterinäramt auch mir der Auflage zur Tötung der Tiere, denn in dem ungeeigneten Gehege (keine Bepflanzung) können sie trotz aller Fürsorge nicht langfristig bleiben."

 

Kontakt am besten per E-Mail.

Herzliche Grüße
Hilmar Tilgner
E-Mail: tilgner@gmx.org

zu Bild 1:
Situation bei der Vorbesitzerin: Weibliches weißes Tier mit umfangreichen, flächigen Hautentzündungen (wohl Photosensibilisierungsreaktion). Inzwischen selbstverständlich behoben. Am linken Ohr hochschmerzhafte Gewebsnekrose (inzwischen abgeheilt).

 

 

Santana

 

"ATME“, sagt das Pferd.
„Ich kann nicht“, sage ich.
„STEH AUF“, sagt das Pferd.
„Wo soll ich hin?“ sage ich.
„ZU DIR“, sagt das Pferd....
„LASS LOS, KOMM IN MIR ZUR RUHE UND ATME.“
„Ich weiß nicht, wie das geht“, sage ich.
„FÜHLE die Erde, streck dich zum Himmel, dann öffne die Augen und SEI“. sagt das Pferd.
„Lass uns den Weg gemeinsam gehen“, sagt es. „Wo du mutlos bist, trage ich dich. Wo du klein bist, bin ich groß. Erinnere dich, wer wir waren. Sieh, wer wir sind. Lass geschehen, wer wir werden.“
„Wo ist der Weg?“ frage ich. „Ich kann nichts sehen.“
„WIR GEHEN DOCH SCHON“, sagt das Pferd.

 

Verfasser: Andrea Schmidig

 

 

Santana war für ihren verstorbenen Besitzer sehr wichtig. Er hat in Zeiten schwerer Krankheit vergeblich versucht ihr nach seinem Tod Gnadenbrot irgendwo zu ermöglichen. Nach seinem Tod wäre auch der von Santana besiegelt gewesen, wenn sich nicht jemand gekümmert hätte und uns um Hilfe gebeten hätte.

 

Wir haben einen lahmen, viel zu dicken 23-jährigen Gaul, die seit 10 Jahren nicht bewegt wurde, übernommen…seht sie euch an…Santana ist eine Augenweide, von Lahmheit keine Spur. Wir haben ihr die Füße machen lassen und sie mit einer Mischung aus FDH und stetig steigernder Bewegung wieder mobilisiert.

Die ersten Spaziergehrunden machten ihr sehr zu schaffen. Es gab Tage da dachten wir, es würde keinen Schritt mehr weiter gehen, in die Richtung in die wir gehen wollten…. und dann war sie da …dieses wunderschöne, strahlende Pferd, dass im Gelände nicht mehr zu halten ist, die mit unseren Hunden auf der Weide tollt und strotzt vor Lebensfreude und vor allem auch vor Kraft.

 

Sie hat all unsere Vorstellungen übertroffen und zeigt uns jeden Tag wie dankbar sie ist. Für Santana suchen wir Paten, die uns mit der Stallmiete, Hufschmied usw. unterstützen. Im Moment zahlen das einige Aktive des Vereins aus privater Tasche.

 

Wir suchen nach wie vor, eine Endstelle für sie, das müssen Menschen sein, die kein Sportgerät suchen, sondern ein charismatisches Pferd, dass einen eigenen Kopf hat und ihn auch haben darf. Santana macht uns sehr viel Freude, jedes Mal wenn wir sie besuchen, allein sie anzuschauen ist eine Wonne. Sie liebt Ausritte mit den Hunden, ist eine Stute die sich nicht den Hafer aus dem Trog nehmen lässt, auf der Weide hat sie das „Sagen“

 

Interessenten melden sich bitte bei

Carmen Hagner  06781-5077394, 0176-46189904 

 

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